Die Entscheidung, einen sicheren Job gegen Säge, Feile und die Arbeit mit dem Feuer einzutauschen, war riskant. Aber mit der Überzeugung meiner Familie und Freunde im Rücken war sie letztlich einfach. Ich startete meine zweijährige Ausbildung zur Goldschmiedin – und war von Anfang an gierig nach jedem Detail, jeder Technik, jeder Möglichkeit, Metall nach meinen Vorstellungen zu formen.
Was mich dabei am meisten überraschte: die Geduld, die ich plötzlich aufbrachte. Und die Ruhe, die mir die Arbeit gibt – auch wenn es mitten in der Nacht ist und ich mich an meinem Goldschmiedetisch verliere.